18.03.2014

NGO-Berichte zur Umsetzung der Kinderrechtskonvention und des 2. Fakultativprotokolls

Das Netzwerk Kinderrechte Schweiz legt seine Berichte zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention und zur Umsetzung des 2. Fakultativprotokolls betreffend den Verkauf von Kindern, die Kinderprostitution und die Kinderpornografie an den UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes vor.

Ob Kindern und Jugendlichen ihre verbrieften Rechte zu Gute kommen, hängt in der Schweiz von Kanton und Status ab. Der Bericht von 43 Schweizer Nichtregierungsorganisationen und weiteren unterstützenden Organisationen zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention (KRK) an den Kinderrechtsausschuss der UNO zeigt, dass in der Schweiz auch 17 Jahre nach Ratifikation der KRK grosse Mängel in der Umsetzung der Kinderrechte in der Schweiz bestehen. Nach wie vor verfügen nicht alle Kinder in der Schweiz über dieselben Rechte. Je nach Wohnkanton oder Status gibt es hier massive Unterschiede. Am meisten leiden unter dieser Ungleichbehandlung besonders verletzliche Gruppen von Kindern und Jugendlichen. Das Netzwerk und die den Bericht unterstützenden Organisationen fordern die Erarbeitung eines nationalen Aktionsplans zur Umsetzung der Kinderrechtskonvention und die Schaffung einer nationalen Menschenrechtsinstitution mit einem expliziten Auftrag im Bereich der Kinderrechte.

Beide Berichte werden im Juni dem UN-Kinderrechtsausschuss von einer Delegation des Netzwerks präsentiert.


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