UN-Kinderrechtskonvention: Die Schweiz muss jetzt handeln!
Das Netzwerk Kinderrechte Schweiz präsentierte am 7. November 2005 in Bern «Zehn Prioritäten zum Handeln!». Mit seinen Forderungen will das Netzwerk der Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte des Kindes (KRK) in der Schweiz Nachdruck verschaffen. Unter anderen in den Themen Gewalt gegen Kinder, Kinderarmut, dem Gesundheitszustand der Kinder und Jugendlichen und dem Umgang mit Asylsuchendenund Flüchtlingskindern stellt das Netzwerk eklatante Lücken fest. Es appelliert an den politischen Willen aller Akteure, die KRK konsequenter umzusetzen. Dem Netzwerk gehören über 40 Schweizer Kinder- und Jugend-Organisationen an.
Die «Zehn Prioritäten zum Handeln!» wurden an einer Fachtagung in Bern vorgestellt. Sie zeigen aus Sicht des Netzwerkes die zurzeit grössten Lücken in der Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte des Kindes in der Schweiz. Es fehlt zum Beispiel eine Kinder-und Jugend-Ombudsstelle, welche Gesetze und Entscheidungen auf ihre Kinderverträglichkeit prüft. Behörden, Gerichte und die Politik stellen zu oft andere Interessen in den Vordergrund als den Grundsatz des übergeordneten Kindeswohls. Downloaden Sie den Mediendossier
